Dunkelholzmöbel, elegante Regale, alt geworden aufgrund der vielen
Heilmittel, große Vasen aus weißem Porzellan, ein exotisches Irgendwas in den Vasen, mysteriöse Produkte mit heilenden Kräften, die der Umgebung einen Duft verleihen
Alle haben wir eine Apotheke im Gedächtnis
Der Apotheker hatte stets weißes Haar, genau wie der Kittel, das Abzeichen mit dem korporativem Kreuz mit dem Asklepiosstab und der Schlange, die gleiche wie die des Schildes. Er schaute auf das Blatt Papier, welches ihm der Kunde nachdenklich zeigte Kommen Sie so in drei Tagen nochmals vorbei
sagte er, denn er selbst bereitete einem die Medizin mit der Waage zu. Mit Weisheit vermengte und füllte er die Zutaten in Gramm und Milligramm ab
Und man stellt sich den Apotheker vor, wie er im Hinterzimmer die Zutaten mit dem Mörser zerdrückt, inmitten von Destillierkolben, Reagenzgläsern, Pipetten, zwischen einem Alchimist und einem Kräuter-Mönch, welche zusammen in alten gotischen Handschriften herumblättern
, wo heute im Rezept der Name der Firma fehlt, wo einem noch heute der Apotheker ein anonymes Fläschchen von ihm gibt, wunderst man sich.
Heutzutage haben die Apotheken viel Licht und Metallregale, die Atmosphäre ist jung und modern, tausende von freundlichen Farben lachen auf den bereits fertig zubereiteten Schachteln, sie enthalten Pillen und noch viel farbenfrohere Kapseln, aber dort ist dann der Kittel, das Abzeichen mit dem Kreuz und das Schild...um uns daran zu erinnern, dass es stets eine Apotheke ist
Der Apotheker von vorher und der von heute ist der einzige, der immer noch mysteriöse Handschriften lesen kann. Wenn jemand unglaublich schlecht schreibt, sagt man: Er schreibt wie ein Arzt
Eine Legende erzählt von einem Arzt, der es nicht schafft, seine eigene Notiz zu entziffern, und geht zu seinem Pharmazeuten und fragt: Entschuldigung, aber was hab ich hier geschrieben? Und der Alchimist entzifferte sie ihm wie verzaubert
Eines Tages sagte ein Pharmazeut zu mir: Aber schauen Sie, auch heute noch gibt es in jeder Apotheke einen Pharmazeuten, der immer noch persönlich das Rezept zubereitet, das er gerade benötigt.
Die Waage ist immer noch da, man macht kaum Gebrauch von ihr, aber hin und wieder benutzt man sie noch. Nach einem Augenblick voller Stille erhebt er stolz seine Brust, und das korporative Kreuz fing an im Herz zu schlagen...
Wissen Sie, was ich ihm sage?
Die Ärzte
sollten die Diagnose erstellen und die Heilung einstellen, aber das richtige Arzneimittel, das sollten wir auswählen. Wir wissen, was sie beinhalten, kennen die Zusammensetzung und die Funktion jeder Komponenten und ihre korrekte Dosierung und Auswirkungen...
Aber sicher doch!
Der Pharmazeut ist immer der selbe: Hinter dem Ladentisch, hinter der Waage im Hinterzimmer oder im Industrielabor. Sein Wissen, seine Kompetenz und seine Vorbereitung sind immer die gleichen
Der Arzt erstellt die Diagnose und der Pharmazeut bereitet ihm ein Arzneimittel vor. Aber dazwischen, in dem Rezept, positioniert er die Grenze...zwischen den Weisheiten, gemeines Gebiet zwischen den beiden Wissen, sie ist Zeuge welches einer dem anderen gegen die Krankheit in der Karriere überreicht, beide Mediziner, beide mit Kittel...
Und wer gibt einem den Kittel überhaupt? Und wie sucht man ihn aus? Was macht man um zu wissen, ob ein Pharmazeutikum hilft? Man liest die Zusammensetzung, nicht wahr? Die Anweisungen auf der Schachtel...
Versuchen wir es.
Wir lesen:
Pastelli Kittel, vollständig in Italien hergestellt.
Zusammensetzung
100% Naturfasern, Baumwolle, Leinen
bester Qualität und Fasern und Fäden
von höchster Belastbarkeit; Stoffe, welche auf höchste Bequemlichkeit
geprüft wurden, atmungsaktiv und weich... einfallsreiche Schnitte und Modelle, welche für die Bewegungsfreiheit entworfen wurden, für jede Berufssituation...weiss wie die Porzellanvasen und wie der Schopf der Weisheit... oder so bunt wie die Tabletten, die Kapseln oder die Arzneimittelschachteln.
Anweisungen
für Situationen, in der uns ein Kittel im Berufsleben eines Pharmazeuten begleiten, speziell für Eleganz, Stil und Bequemlichkeit.
Dosierung
8 Stunden pro Tag, 5 Mal pro Woche, vor und nach dem Essen. Für den intensiven Gebrauch. NICHT den eigenen Arzt fragen, es empfiehlt sich jedoch mit dem eigenen Partner die Schutzuhrzeiten durchzugehen.
Hinweise
Benutzen und waschen so oft, wie man will, viel und sorgenfrei, man muss nur den Ratschlägen der Instandhaltung folgen..
Nebenwirkungen
wurden nicht gefunden
Herz-Nebenwirkungen
oft Fälle von starker Abhängigkeit vom Produkt mit Wohlbefinden, Zufriedenheit.. äußerliche Symptome: Klasse und Eleganz...
Aber was macht man, um zu wissen, ob ein Arzneimittel sinnvoll ist?
Man schaut sich das Ergebnis an, richtig?
Und einen Kittel?
Den probiert man an, oder?
Pastelli:
Kittel muss man anprobieren!

